Implicit Impacts - Transformator.doc

Wo ist die Grenze zwischen der Realität und unserer Vorstellung von der Realität?

Finden Sie, dass die Stadt so ist, wie sie Ihnen erscheint und die Menschen sich so verhalten, wie Sie es erwarten?

Implicit Impacts von dem freien Theaterkollektiv Transformator aus Moskau ist ein spontaner Spaziergang durch die Straßen der Stadt. Es ist ein anarchistisches Manifest, eine Offenbarung der Freiheit des Wortes, der Tat, der Bewegung und des Körpers. Es ist eine Einladung zum gemeinsamen Flanieren durch ungewisse Gegebenheiten und durch die Möglichkeiten, sich zu entscheiden, oder auch nicht. Es ist ein kreatives Angebot für alle, die sich schon länger über nichts mehr gewundert haben, und diejenigen, die in ihrem Leben schon oft gern Unsinn getrieben haben.

Die Teilnehmer*innen treffen sich an einem Treffpunkt in der Stadt, von wo aus die Reise beginnt. Die Performer*innen geben die Richtung vor. Dabei begleiten sie klassische Texte von Philosophen, Schriftstellern und Dichtern der Vergangenheit, Werke berühmter zeitgenössischer Dramatiker, sowie eigene Gedanken über die Vergänglichkeit des Daseins und Erzählungen aus ihrem eigenen Leben.

Die Zuschauer übernehmen persönlich die volle Verantwortung. Die Performer*innen und der Kommissar des Projektes Wsewolod Lissowski mischen sich in diesen Prozess nicht ein. Eine Stadtpoesie, ein irrationaler Protest, ein Hilfeschrei? Was werden Implicit Impacts für Sie?