Into the forest

Seit jeher ist der Wald Faszinationsort für den Menschen, denn er bietet Raum für die vielfältigsten sowohl positiven als auch negativen Projektionen. So bündeln sich im Wald das Ursprüngliche, das Wilde, das Geheimnisvolle, das Mystische, das Gefährlich, das Natürliche, aber auch das Überirdische auf unerklärliche Weise. Er gilt als Ort des Schreckens und Quelle absonderlicher Gefahren. Ebenso lässt er sich als Sehnsuchtsort deuten und dient als Rückzugsraum, der innere Einkehr, Versenkung und Ruhe erst ermöglicht.

Das Pferd steht in einer ähnlichen Spannung, verbinden sich doch auch in ihm Wildheit und Eleganz, Freiheit und treue Verbundenheit zum Menschen auf gleiche Weise. Es überbrückt die Grenze zwischen Natur und Kultur, zwischen Wald und Zivilisation und wird so zum Medium, das zwischen den Welten steht.

In der neuen Aufführung des Pferdetheaters geht es um diese Brücke zwischen Natur und Kultur, Wald und Stadt, die in der Gegenwart mehr und mehr zu verschwinden droht. Was passiert, wenn ein Städter plötzlich in die Wildnis gerät? Welche Wirkung hat der Wald auf den modernen Menschen? Und welche Rolle spielt dabei das Pferd?

Ob sich Antworten darauf finden lassen, können Sie in den Aufführungen des Pferdetheaters, die im Juli & August stattfinden, selbst herausfinden.

Juli 2019
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