Boeing Boeing

Inhalt

Nahe bei einem Flughafen leben, bedeutet, dass einem die ganze Welt offen steht. Und noch besser ist, dass die Fluggesellschaften attraktive Stewardessen beschäftigen, die sich nach einer festen Beziehung sehnen, aber nach einem kurzen leidenschaftlichen Aufenthalt wieder abreisen. Das lässt sich gleich mehrfach ausnutzen – vorausgesetzt, man kennt die Flugpläne in- und auswendig. Aber was, wenn sich plötzlich ein Flugplan ändert?

Bernhard, smarter und vielbeschäftigter Banker im allerbesten Alter, ist ein Verfechter der männlichen Emanzipation: Die Ehe hält er für ein Auslaufmodell, das nur noch für die Steuer taugt – den Mann für ein von Natur aus polygames Wesen. Seinen idealen Lebensentwurf verwirklicht er in einer schicken Frankfurter Wohnung mit diversen Stewardessen internationaler Airlines, deren Besuche er mit Hilfe ihrer Flugpläne koordiniert.
Sein sorgfältig geplantes Leben zwischen Start und Landung gerät völlig aus den Fugen, als seine Mutter zu ihm zieht, sein Freund aus Kindertagen, Robert, ihn überraschend besucht und zu allem Unglück die Flugpläne seiner drei bezaubernden Stewardessen durcheinander geraten.

Inszenierung

„Boeing Boeing“, das Stück des Franzosen Marc Camoletti aus den 60ern hat weder Staub angesetzt, noch an komödiantischem Schwung eingebüßt. Die Komödie besticht durch ihre Geschwindigkeit und die urwitzigen Akzente der verschiedenen Stewardessen. Auch in der Inszenierung der Naturbühne Hohensyburg, die eine modernisierte Fassung des Stückes zeigt, wird es an Lachern nicht fehlen.

Autor

Autor Marc Camoletti hat eine der weltweit erfolgreichsten Boulevardkomödien in den 60er Jahren geschrieben. Das Stück wurde über 25.000-Mal in 55 Ländern und 18 Sprachen gespielt. 1991 wurde es daher ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen.

Marc Camoletti, Schweizer mit italienischen Wurzeln, wuchs in Paris auf. Er begann mit der Malerei, die er für das Schreiben aufgab. Dies wurde erleichtert, weil gleich sein erstes Stück 1958 vom damaligen Théatre des Capucines angenommen wurde. Mit „Boeing Boeing“ wurde er 1960 weltberühmt, nicht zuletzt durch die gleichnamige Verfilmung.

Regie: Sina Weber