Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann

Der Sandmann
von E.T.A. Hoffmann

Es fängt ganz harmlos an: Der kleine Nathanael fürchtet sich vor dem Sandmann, wie das bei Kindern nun mal vorkommen kann. Nathanael ist sich sicher, dass der Advokat Coppelius, der oft abends den Vater besucht, der Sandmann ist, von dem ihm die Kinderfrau schreckliche Dinge erzählt hat. Als dann der Vater ums Leben kommt, woran Coppelius nicht ganz unschuldig ist, bestätigt das die Ängste des Jungen. Jahre später - Nathanael ist inzwischen Student - glaubt er in einem Hausierer Coppelius wiederzuerkennen. Seine Angst flammt wieder auf; er fürchtet, Coppelius könnte mit dämonischen Kräften sein Leben zerstören. So kommt es dann auch: Nathanael sieht sich auf Schritt und Tritt vom bösen Sandmann verfolgt, der es auf Menschenaugen abgesehen hat. Schließlich stürzt er sich von einem Turm in den Tod. Ist Nathanael tatsächlich wehrloses Opfer einer bösen Macht? Oder verfällt hier ein übersensibler junger Mann nach und nach dem Wahnsinn? E. T. A. Hoffmann, der Meister der phantastischen Literatur, verwischt in seiner Erzählung bewusst die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Wahn und lässt unterschiedliche Deutungen zu.

Schauspiel/Regie:

Aless Wiesemann, Thilo Matschke, Raphael Batzik

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