Jerry Freemans Pornojahre

Jerry Freemans Pornojahre

Jerry Freemans Pornojahre


Wer hätte das gedacht: In den 80er Jahren war das Ruhrgebiet DIE europäische Hochburg der Pornoproduktion. Und eine besonders wichtige Rolle hat damals Essen gespielt. So wird der Essener Fotograf, Journalist und Folkwang-Absolvent Michael Schey als „Harry S. Morgan“ zu einer Legende unter den Porno-Regisseuren. In Essen-Rüttenscheid und anderswo in der Stadt laufen ständig Dreharbeiten, die Umsätze mit den Videos sind traumhaft. Mogul Horst F. Peter, u.a. Gründer des Kontaktmagazins „Happy Weekend“, residiert in einer Luxus-Villa in Heisingen. Und dann kommt das Internet …

Stefan Sprang taucht mit seinem neuen Romanprojekt ein in diese ganz spezielle 80er-Welt mit ihren Träumen und Traumata. Die Story und die zentralen Figuren sind erfunden, aber eben inspiriert durch die reale (deutsche) Geschichte eines Genres, das einerseits quer durchs Volk massenhaft gesehen wird, das aber auch umstritten, moralisch verpönt und angefeindet ist.

Der Autor liest an diesem Abend zum ersten Mal aus seinem Roman in Arbeit. Das Material um den Ex-Lehrer „Jerry“, der zum Erfolgsproduzenten wird, um verschiedene Darstellerinnen und Darsteller und den Erzähler, der als „Mädchen für alles“ anheuert bei der „Stag-Film“, ist noch komplett unveröffentlicht.