Zur Heimat erkor ich mir die Liebe

Gedichte von Mascha Kaléko mit Musik

Zur Heimat erkor ich mir die Liebe - Gedichte von Mascha Kaléko, vorgetragen von Angela W. Roeders
Prèludes, komponiert und gespielt von Dominique Goris

Mascha Kaléko wurde 1907 in Krakau geboren; nach mehreren Stationen wurde Berlin zu ihrer eigentlichen Heimat. Große Schriftsteller wie Hermann Hesse, Thomas Mann, Alfred Polgar bewundern sie, die 'kleine Schwester Heinrich Heines'.

Die sanft ironische Großstädterin aus dem Romanischen Café der 30iger Jahre in Berlin, findet auch in der Verzweiflung noch schöne, berührende Worte. Ihre Sprache ist voll Ironie, Melancholie und Leichtigkeit, selbst bei den großen Themen Liebe, Verlassenheit und Emigration. Bücherverbrennung, Emigration in die USA, Auswanderung nach Israel beenden ihre verheißungsvolle Karriere. Erst nach ihrem Tod erscheinen ihre Bücher in hoher Auflage. Wegen ihres liebevollen Spottes wird sie in eine Reihe mit Tucholsky und Ringelnatz gestellt.

„Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ - diese Gedichtzeile steht als Thema über dem Programm, in dem die Schauspielerin Angela W. Röders zusammen mit dem Pianisten Dominique Goris die Biographie Mascha Kalékos nachzeichnet. Die Zusammenstellung der Texte zeigt ihre Neigung, der Liebe einen unzerstörbaren Raum zu geben.

Date & Time

09.05.2019
20:00

Location

KUNSTKLINIK - Kulturzentrum Eppendorf
Martinistraße 44a
20251 Hamburg