GOODBYE NORM.

„Was ist normal?“, fragt Norm zum Abschied. Es ist sein letzter Auftritt. In einem ausufernden Monolog beginnt er zu sezieren, was er für normal hält. Doch was eigentlich als Lehrstunde über das Normal-Sein geplant war, droht zur eigenen Grabrede zu werden. Goodbye, Norm?

Auf der Bühne stehen drei junge weiße Männer. Sie verkörpern die allegorische Figur Norm. Sie wollten immer etwas Besonderes sein. Während sie akribisch die Absurdität und Grausamkeit des „Normalzustands“ herausposaunen, bleibt ihre persönliche Verstrickung in die Normen der blinde Fleck. Normal? Das sind immer die anderen. Mit Mitteln von Komik, biografischem Theater und Tanzeinlagen setzt sich GOODBYE NORM mit den oft unsichtbaren Gesetzen und gesellschaftlichen Konventionen auseinander, die die Vorstellung von „Normalität“ hervorbringen.