Sinn-Gespräch mit Mirjam Unger
Daniela Philipp

Sinn-Gespräch mit Mirjam Unger

Tragödie, Komödie, Love-Story, Krimi oder Blockbuster: Wie sehr ist der Mensch Regisseur des eigenen Lebensfilmes?

Viktor Frankl hat das Film-Gleichnis herangezogen, um das Verhältnis zwischen konkretem Sinn einer Situation zum universalen Sinn darzustellen: „So wie ein Film sich aus tausenden und abertausenden von einzelnen Szenen zusammensetzt und jede einzelne an den Zuschauer einen Sinn trägt, so aber dämmert uns der Sinn des ganzen Films erst gegen Ende der Vorstellung……und hängt dieser End-Sinn unseres Lebens nicht ebenfalls davon ab, ob wir zunächst einmal den Sinn jeder einzelnen Situation erfüllen, nach bestem Wissen und Gewissen?*.“

In diesem virtuellen Sinn-Gespräch mit der Regisseurin und Drehbuchautorin Mirjam Unger stellen wir uns diesen Fragen. Wir werden sicher über ihre vielfach ausgezeichnete Verfilmung von Christine Nöstlingers „Maikäfer flieg“ sprechen sowie über ihre Zukunfts-Pläne.

Ein besonderes Augenmerk wird auch Ihrem Film „Vienna´s lost daughters“, der bei der Diagonale 2007 prämiert wurde, gelten. In lustvoll positiver und berührender Weise werden 8 Frauen-Schicksale porträtiert, die als jüdische Mädchen in Wien groß geworden und 1938/39 mit einem Kindertransport nach England geschickt wurden, ehe sie sich in New York ihre Existenzen aufgebaut haben und dort auf ihre Weise Wien weiterleben lassen.

*aus Viktor Frankl, Logotherapie und Existenzanalyse, S. 271/272

Im Rahmen des VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN Vortragsreihe 2021: www.franklzentrum.org

Datum & Uhrzeit

Von: 28.10.2021 12:00
Bis: 24.11.2021 23:59

Location

Online
Es handelt sich hierbei um ein virtuelles Event, welches unter zu Hilfenahme einer digitalen Lösung durchgeführt wird. Sie erhalten die Zutrittsinformationen im Vorfeld durch den Veranstalter per Mail mitgeteilt.