FESTIVALERÖFFNUNG

Sophie Reyer VEZA, WEGE

19.00: Sophie Reyer – Queen of the Biomacht – lyrisch-musikalische Performance

20.30: VEZA, WEGE– eine Annäherung an Veza Canetti

Ob das für meine Kochkunst spricht?
Vermutungen, Annäherungen, Einsichten zum Leben Veza Canettis (1897-1963).

Veza Canetti wurde 1897 in Wien geboren. Sie war Übersetzerin, Schriftstellerin und Lehrerin.
Unter Pseudonym veröffentlichte sie zahlreiche Texte in der Arbeiterzeitung Wiens. Große Teile ihres Werkes wurden jedoch erst nach ihrem Ableben im Jahr 1963 einem breiteren Publikum
zugänglich. Ihr Leben war geprägt von sozialem Engagement und literarischem Schaffen. Im Jahr 1939 musste sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft fliehen und emigrierte nach England.
Veza Canetti vernichetete viele ihrer Werke in einem Ansturm von Schwermut. Sie thematisiert u.a. Doppelmoral im Kontext von Sexualität und den wachsenden Antisemitismus des damaligen Wiens. Vieles kann aus ihrem Werk an Erkenntnis für unsere Zeit gewonnen werden.
Die Autorin Sophie Reyer, die eine Biographie über Veza Canetti verfasst hat, schrieb in diesem Zuge auch einen fiktiven Theatertext, der an Veza Canettis Leben angelehnt ist. Diesem widmen sich Maria Strauss (Schauspiel), Marvin Holley (Musik und Soundgestaltung) und Almuth Hattwich (Regie) in gemeinschaftlicher Arbeit.

Datum & Uhrzeit

13.01.2020
19:00

Einlass

Von: 13.01.2020 18:45
Bis: 13.01.2020 19:00

Location

TheaterArche
Münzwardeingasse 2
1060 Wien